Experimentelle Simulation der Rissbildung im Temperaturbereich des zweiten Duktilitätsminimums von Stählen

Pawel Krajewski

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenDissertation

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Abstract

Diese Arbeit präsentiert die Entwicklungsschritte und wichtigsten Ergebnisse von zwei neuen experimentellen Versuchsmethoden zur Untersuchung der Oberflächenrissbildung unter stranggussnahen Bedingungen. Diese Versuchsmethoden sind die In - Situ Characterization - Tensile (IMC-T) und In - Situ Characterization - Bending (IMC-B) Methode. Die erste Methode basiert auf einem Zugversuch an der in – situ erstarrten Schale am Prüfkörper. Die zweite Methode ist der 3 – Punkt Biegeversuch mit Proben, die in einer speziellen Kokille hergestellt werden. Beide Methoden ermöglichen die Untersuchung der Rissanfälligkeit von Stählen mit direkt aus der Schmelze erstarrten Proben. Die Proben charakterisieren sich durch gerichtete Erstarrung, Kornwachstum und Ausscheidungen entsprechend dem simulierten Stranggießprozess. Die Versuchsmethoden gewährleisten auch eine kontrollierte Probenabkühlung bis zur Versuchstemperatur. Damit ist erstmals eine Untersuchung der Rissbildung unter Berücksichtigung aller notwendigen Material- und Prozessparameter möglich.
Titel in ÜbersetzungExperimental simulation of crack formation of steels in the temperature range of second ductility trough
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDr.mont.
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Kolednik, Otmar, Beurteiler B (intern)
  • Bernhard, Christian, Beurteiler A (intern)
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2013

Bibliographische Notiz

gesperrt bis null

Schlagwörter

  • IMC-T
  • IMC-B
  • Heißzugversuch
  • Biegeversuch
  • Stranggießprozess
  • Risse
  • Rissbildung
  • zweites Duktilitätsminimum
  • Oberflächenrissbildung

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