Experimental Approach to Evaluate Non-Damaging Drill-in Fluid

Titel in Übersetzung: Experimenteller Ansatz zur Bewertung einer nicht schädigenden Bohrspülung

Mislav Halilovic

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenMasterarbeit

Abstract

Die Vermeidung von Formationsschäden ist das Hauptziel einer Bohrflüssigkeit. Schäden können durch viele verschiedene Mechanismen auftreten, einschließlich Emulsionverstopfung, Wasserverstopfung, Invasion von Polymeren / Filtern / Partikeln, Ausfällungen und unsachgemäßer Benetzung der Formation. Schäden können mit Stimulationstechniken, wie Aufbrechen, Ansäuern oder Verbesserung des Rückflusses durch chemische Behandlungen behoben werden. Diese Nachbohrbehandlungen können die Baukosten von Bohrlöchern erheblich erhöhen. Einer der kritischen Faktoren bei der Entwicklung nicht schädlicher Flüssigkeiten zur Verhinderung des Eindringens ist die Dimensionierung von Systempartikeln, um eine Oberflächenbrücke auf der Formationsfläche mit minimaler Eindringtiefe von Feststoffen zu erhalten. Ein weiters Ziel ist es herkömmliche Bohrflüssigkeitsadditive durch unschädliche zu ersetzen. Die Bewertung des Formationsschadens und des Abbaus des Filterkuchens erfolgt normalerweise mit dem Permeability Plugging Apparatus (PPT) und der statischen Hochdruck-Hochtemperaturfilterpresse (HPHT). Diese beiden Geräte ahmen nur den Fluss in einer Richtung nach, der beim Bohren auftritt. Hersteller von Bohrflüssigkeiten behaupten, dass der interne und externe Filterkuchen, der während des Bohrens entwickelt wird, aufgrund des Differenzdrucks im Reservoi entfernt werden könnte, sobald die Produktion begonnen hat. Der Nachweis dieses Konzepts im Labor mit einer HPHT-Filterpresse kann durch Ergänzung spezifischer Konstruktionsmerkmale zur vorhandenen HPHT-Filterpresse erfolgen. In dieser Hinsicht besteht das Hauptziel dieser Arbeit, eine Vorrichtung zu entwickeln, mit der der Abbau des Filterkuchens durch Messung zweier intrinsischer Indizes bewertet werden kann. Das entwickelte Gerät ist so konzipiert, dass es in herkömliche Geräte zur Bewertung des statischen Filterkuchens, integriert werden kann. Es gibt zwei Betriebsarten, den geschlossenen Modus und den fließenden Modus. Der geschlossene Modus wird verwendet, um den Filterkuchen-Abhebedruck zu messen. Im fließenden Modus wird der Entfernungsindex des Filterkuchens bewertet. Die resultierenden Indizes können als Leistungsindikatoren verwendet werden, um die potenziellen Formationsschaden verschiedener Drill-In-Flüssigkeitenzu bewerten, bzw. um die Effizienz unterschiedlicher Filter-Kuchen-Brecher zu vergleichen. Um die Funktionalität der entwickelten Vorrichtung zu testen und ein Standardtestverfahren festzulegen, wurden mehrere Experimente durchgeführt, die auf einem statischen Kurzzeitfiltrationstest basieren. Die Experimente wurden unter Verwendung verschiden formulierten Drill-in Flüssigkeit und unter sorgfältig ausgewählten Bedingungen durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass die neu entwickelte Einrichtung in der Lage ist, die beabsichtigten Leistungsindikatoren innerhalb kurzer Zeit problemlos zu messen.
Titel in ÜbersetzungExperimenteller Ansatz zur Bewertung einer nicht schädigenden Bohrspülung
OriginalspracheEnglisch
QualifikationDipl.-Ing.
Gradverleihende Hochschule
  • Montanuniversität
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Thonhauser, Gerhard, Betreuer (intern)
  • Elmgerbi, Asad, Mitbetreuer (intern)
Datum der Bewilligung18 Dez. 2020
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2020

Bibliographische Notiz

gesperrt bis 15-07-2025

Schlagwörter

  • Nicht-schädigend
  • Drill-in-Fluid
  • HPHT-Filterpresse
  • Formationsschäden
  • Filterkuchen

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