Chloridinduzierte Spannungsrisskorrosion an hochlegierten austenitischen Stählen

Walter Kranister

Publikation: Thesis / Studienabschlussarbeiten und HabilitationsschriftenDiplomarbeit

315 Downloads (Pure)

Abstract

Werkstoffschädigung und -versagen durch Spannungsrisskorrosion (SRK), Stress Corrosion Cracking (SCC), gewinnen bei modernen hochfesten austenitischen Stählen in vielen Einsatzgebieten zunehmend an Bedeutung. Trotz vielfältiger Literatur ist der Wissensstand zu den Mechanismen und Einflussfaktoren noch immer unzureichend. Eine Abschätzung der Beständigkeit gegenüber Spannungsrisskorrosion oder Erklärung zum Verhalten dieser Stähle ist vielfach noch nicht möglich. Die Untersuchungen in dieser Arbeit beschränken sich auf die beiden nickelstabilisierten Austenite der Böhlerqualitäten A220 und A975. Mit Hilfe einer Slow Strainrate (SSRT) und einer Constant Load Prüfanlage (CLT) sollen im Rahmen dieser Diplomarbeit die für die CrNiMo Stähle zugrunde liegenden Basisdaten zur Beurteilung der Beständigkeit der ausgewählten Stähle gegenüber Spannungsrisskorrosion in chloridhältigen Medien (45wt.-% MgCl2 und 36,5wt.-% MgCl2 bei einer Versuchstemperatur von 123 °C) ermittelt werden. Darunter fallen die mechanischen Eigenschaften bei Testtemperatur, ermittelt in Glycerin und unter SSRT Bedingungen. Zusätzlich erfolgen elektrochemische Versuche in den beiden korrosiven Medien, um Auskunft über Ruhepotential, Repassivierungspotential und Passivstromdichte zu erhalten.
Titel in ÜbersetzungChloride induced stress corrosion cracking on high alloyed austenitic steels
OriginalspracheDeutsch
QualifikationDipl.-Ing.
Betreuer/-in / Berater/-in
  • Mori, Gregor Karl, Betreuer (intern)
Datum der Bewilligung18 Dez. 2009
PublikationsstatusVeröffentlicht - 2009

Bibliographische Notiz

gesperrt bis null

Schlagwörter

  • Spannungsrisskorrosion Mechanismen nickelstabilisierten Austenite

Dieses zitieren